Langbolzen-Modifikation für schnelle Straßen- bzw. Rallye-Fahrzeuge.
Da die Bolzen durchbohrt werden müssen, um die Ölkanäle zu erreichen, ergibt sich hier das Szenario einer Ölfluss-Begrenzung.
Hat jemand Kommentare dazu, wie sich das auf den Ölfluss zum Zylinderkopf und zu den Nockenwellen bei niedrigen Drehzahlen auswirkt?
Es ist ein Vorteil dahingehend, dass mehr Öl in der Ölwanne verbleibt, aber wirkt es sich nachteilig auf den geringeren Durchfluss zum Zylinderkopf aus?
Ich werde ein Nasssumpf-System mit Hochdruck- bzw. Hochleistungspumpe verwenden.
Geplant ist, die Bolzen gemäß Rohans Rat mit einem Durchmesser von 4 mm zu bohren – sowohl das Loch durch den Bolzen als auch das Loch im rechten Winkel, um dies zu erreichen.
Der Ölfluss zum Zylinderkopf wird größtenteils durch das Spiel der Nockenwellenlager und durch die Ölbohrungen in der Nockenwelle selbst bestimmt. Der lange Bolzen hat im Vergleich dazu nur geringe Auswirkungen auf den Ölfluss, vorausgesetzt, er wird ordnungsgemäß montiert.
Hast du Ideen dazu, die Löcher kleiner zu machen (d. h. 3 mm), um mehr Material in den Bolzen zu belassen?
Wie bist du auf 4 mm gekommen? Ist das die Überlegung von Dave Bean und Col Croucher?
Ich denke an die Versorgungsgalerie vom Zylinderblock zum Kopf, vorne am Block, die so angepasst werden kann, dass eine Drossel den Durchfluss bis zum Kopf steuert. Diese hat üblicherweise einen Durchmesser von 0,090"–0,120".
Daher würde ein Loch von 0,120" bzw. 3 mm in jedem Bolzen den Durchfluss weniger beeinflussen als eine Blockdrossel im Vergleich.